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Was uns überzeugt......
Drohend und gelangweilt von Liebe zu sprechen, das geht wohl nicht.

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Wenn Sie einen Menschen sprechen hören, worauf achten Sie dann? Forschungen haben ergeben, dass wir zu mehr als 80 Prozent auf die Ausstrahlung des anderen achten - sein Er­scheinungsbild, die Stimmlage und vermutete Wertschätzung für die Hörerin/den Hörer Weni­ger als 20 Prozent nehmen wir von dem wahr, was der andere sagt. Sehr wenig also!

Und wir lehnen das Gesagte zudem innerlich ab, wenn Prä­sentation und Worte nicht mit­einander übereinstimmen.

Drohend oder gelangweilt von Liebe zu sprechen, das geht halt nicht.

Der Apostel Paulus hat das erkannt. Im Brief an die Thessalo­nicher bringt er es so auf den Punkt: Die Gemeinde hat ihm nicht geglaubt, weil er ein toller Redner war, sondern weil er sich glaubwürdig für die Menschen dort eingesetzt und im wahrsten Sinne des Wortes abgerackert hat. Engagement aus Zunei­gung ist glaubwürdiger als die schönsten Worte. Und so er­kennen die Zuhörer und Zuhöre­rinnen des Paulus, worum es diesem ging: Nicht um das Wort des Paulus, sondern um Gottes Wort. Es findet dort am ehesten Gehör, wo Menschen es eben nicht nur sagen, sondern durch ihre Aufrichtigkeit und ihr Enga­gement bezeugen.

Wo aber Gottes Wort angenom­men wird, da verändert sich etwas. Vieles, vielleicht sogar alles erscheint dann in einem anderen, neuen Licht. Men­schen nehmen einander wahr, werden einander wichtig und unterstützen sich im Gespräch und in der Hilfeleistung.

Mögen wir das in der kommen­den Zeit erfahren und selbst leben.

Herzlich grüßt Sie

Ihr Pfarrer Leo Mosses Kirchlicher Dienst am Flughafen

Mittwoch, 2. November 2011/web58
Letzte Änderung: 26.11.11/web58


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