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Und wir lehnen das Gesagte zudem innerlich ab, wenn Präsentation und Worte nicht miteinander übereinstimmen.
Drohend oder gelangweilt von Liebe zu sprechen, das geht halt nicht.
Der Apostel Paulus hat das erkannt. Im Brief an die Thessalonicher bringt er es so auf den Punkt: Die Gemeinde hat ihm nicht geglaubt, weil er ein toller Redner war, sondern weil er sich glaubwürdig für die Menschen dort eingesetzt und im wahrsten Sinne des Wortes abgerackert hat. Engagement aus Zuneigung ist glaubwürdiger als die schönsten Worte. Und so erkennen die Zuhörer und Zuhörerinnen des Paulus, worum es diesem ging: Nicht um das Wort des Paulus, sondern um Gottes Wort. Es findet dort am ehesten Gehör, wo Menschen es eben nicht nur sagen, sondern durch ihre Aufrichtigkeit und ihr Engagement bezeugen.
Wo aber Gottes Wort angenommen wird, da verändert sich etwas. Vieles, vielleicht sogar alles erscheint dann in einem anderen, neuen Licht. Menschen nehmen einander wahr, werden einander wichtig und unterstützen sich im Gespräch und in der Hilfeleistung.
Mögen wir das in der kommenden Zeit erfahren und selbst leben.
Herzlich grüßt Sie
Ihr Pfarrer Leo Mosses Kirchlicher Dienst am Flughafen |