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Am 16. Mai 2011 haben die Rotary Clubs München International und München 100 ein gemeinsames Meeting abgehalten. Anlass ist das gemeinsame Projekt, das die Clubs zur Modernisierung der Berufsausbildung in der Asociación Cultural Johannes Gutenberg in El Agustino in Lima, Perú unterstützen.
Freund Dieter Höreth vom Rotary Club Ludwigsburg berichtete in seinem Vortrag von der Reise nach Lima und Paraguay, die er, zusammen mit seiner Frau Lieselotte, im März 2010 durchführte. Das gemeinsame Projekt geht auf die Initiative von Freund Dieter Höreth zurück, da er die Kontakte herstellte, um die gute Projektarbeit auch in Zukunft mit den Freunden in Perú fort zu führen. Der Distrikt 1830, in dem der RC Ludwigsburg beheimatet ist,ist Pilotdistrikt für Future Vision und so nicht mehr in der Lage mit Clubs inNicht-Pilotdistrikten die Zusammenarbeit in den nächsten dreifort zu setzen.
Im Kern seines Vortrags illustrierte Freund Dieter Höreth die Projektarbeit, die er seit einigen Jahren in Zusammenarbeit mit dem Kinderwerk Lima e.V., Heidenheim, vor Ort durchführt. Hauptreiseziele waren die Schulneubauten in Huanta und Santini, sowie die Schulerweiterung in Comas in Lima. Außerdem wurde die Schule El Agustino in Lima besucht, für die ebenfalls ein Projekt über den RC München 100 läuft.

Sämtliche Schulen liegen in sozialen Brennpunkten. Am Rande von „Informellen Siedlungen“ der Städte. Ziel der Schulen ist es, den Armen der Ärmsten zu helfen und ihnen eine Chance fürs Leben zu geben. In den Schulen sollen Kinder armer Familien zu Persönlichkeiten heranwachsen, die befähigt werden, ihre Zukunft eigenständig zu gestalten. Die Kinder sollen sich verantwortlich, solidarisch und demokratisch in die Gesellschaft einbringen. Als Leitwerte der Schulen gelten insbesondere Liebe, Respekt und Wertschätzung, Fleiß, Verantwortung und Pünktlichkeit, Selbständigkeit, Toleranz, Friede; Sauberkeit wird als Selbstverständlichkeit vermittelt.

In Huanta entstand mit Hilfe von rotarischen Mitteln eine Bildungseinrichtung, die vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung reicht. Dort wird auch im Gartenbau, der Kleintierzucht und der Vermarktung dieser Produkte geschult. So wurde u.a. eine Obstplantage mit 300 Bäumen und 14 verschiedenen Obstarten angelegt.

In Comas bereiteten die 700 Kinder der Schule im Alter von 3 bis 16 Jahren den Höreth’s einen überwältigenden Empfang. Es wurde ein großes Fest gefeiert, die stolzen Schüler führten durch die Schule und erläuterten in freier Rede ihre Projekte und ihre Arbeiten.

Der Vortrag lieferte ein wunderbares Bild darüber, was Rotarier mit ihren Beiträgen in der Welt leisten können. Insbesondere wenn verlässliche Partner im Gastland sich um die Projekte aktiv kümmern und auch die sozialen Aspekte der Eigenbeteiligung mit beachten. Es war äußerst belebend, die Eindrücke des Reiseberichts zu verfolgen. Die Freude bei den Kindern wurde deutlich vermittelt, auch der Einsatz der rotarischen Freunde vor Ort – dies macht einen Unterschied und motiviert sich hier weiter zu engagieren.

Im Anschluss an den Vortrag berichtete Freund Bernd Höreth vom RC München 100 noch mit aktuellen Bildern aus dem laufenden Projekt. Exemplarisch sei hier eines angeführt (aus dem Bereich Elektronik), dass die Freude der Schüler aufzeigt:

Für weitere Fragen und zusätzliche Impressionen können sie sich gerne an Bernd Höreth vom RC München 100 wenden. (bernd.hoereth@rotary1840.org) |